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[Die Myria Legende] - Kapitel 5.7 - Schulden begleichen
17.04.2007 (Tue), 13:00
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Ein teuflischer Plan geht auf. Schlägt der Angriff fehl?
Heute erst am Dienstag weil ichs verschlafen hab. Macht aber nix, deswegen gehts wenigstens ordentlich zur Sache... ____________________________________________________________________
Sie saß in ihrem Behelfsnetz und beobachtete Ihre Kinder. Ihre Sinne waren verbunden. So sah sie nicht mit ihren zehn, nein mit hunderten Augen konnte Sie sehen. Die Allianz war da, rascher als geglaubt und gefährlicher als je zuvor. Im Süden stand der Feind kurz davor die Verteidigung zu durchbrechen. Nur noch eines ihrer Kinder stand dort gegen den Feind. Kurzerhand entsendete Sie auch den Rest ihrer Brut dorthin. Sie erhob sich, langsam und bedächtig. Sie pumpte sich auf, wuchs und ließ ihr Blut bis in die kleinsten Spitzen pulsieren. Sie würde alleine mit den anderen Panzern zurechtkommen. Es war an Ihr und Ihrer Brut die ewige Schuld zu begleichen.
Mittlerweile war der Tag angebrochen. Die Sonne schälte sich kaum aus dem dunkel von Rauchwolken und dem grau bedeckten Himmel heraus. Mit flinken Beinen krabbelten Ihre Kinder in den Süden. Sie blickte hinab in den Pass und erblickte den tausendfachen Tod. Es berührte Sie nicht. Sie drehte sich nach Norden und stakste mit weit ausholenden Schritten dem Feind entgegen, der den Pass von Norden her unter Beschuß nehmen sollte. Nur kurz darauf entdeckte Sie den Feind. Sechs dieser gehassten Maschinen waren an einem abschüssigen Stück Wiese postiert und richteten Ihre Kanonen auf ihr Ziel.
Plötzlich erhielt Sie Nachricht von eines Ihrer Kinder. Der Feind steht still! Kein Schuss fiel mehr, kein Rattern der schweren Ketten, kein Dampf aus den Maschinen. Sie sahen wie die Untoten vorwärtsstürmten, ihre Kinder unterstützen als die Besatzungen der Panzer ausstiegen und flüchteten. Ihre so hoch geschätzte Technik versagte. Ein zufriedenes Gluckern stieg aus ihrem Bauch auf. Vielleicht mag es doch noch so etwas wie Glück oder Vorsehung geben. Was ihr auch die Vernichtung der sechs Maschinen vor Ihr erleichtern würde. ______________________________________________________________________
"Edle! Edle!" Myria schlug den Schwertknauf in den Schädel des Untoten, packte das Häufchen Elend und warf es nach hinten. "WAS denn!" herrschte Sie ihn an während der nächste Untote heranstürmte. "Die Panzer, Edle, die Panzer stehen still! Die Besatzungen flüchten oder werden massakriert! Nerubianer unterstützen die Untoten! Der Angriff kommt zum erliegen!" Ein Schädel kam neben dem Berater herangerollt, der zitternd seine Nachricht herausgeschrien hatte.
"Verdammt!", rief nun auch Myria, drosch einen heranstürmenden Untoten mit der Faust weg und nahm ihr Buch. Wie von Zauberhand blätterte es sich auf eine Seite, Myria flüsterte etwas und eine Welle ging von Ihr aus und warf alle um Sie herum zu Boden. Während die Untoten die Weihe nicht überlebten, erhob sich der Berater. "Schnell, wir müssen an die forderste Front, damit diese nicht einbricht! Ruft meine Garde, sie soll mir folgen! Und gebt acht das Erstschlag keinen Unsinn macht!" Myria stob davon. Der Berater begann ebenfalls zu laufen, schneller als je zuvor.
Als er atemringend am Unterstand ankam, schloß er geblendet die Augen. Aus Myrias Zelt trat eine leuchtende Gestalt. Nachdem er sich die Augen gerieben hatte, bemerkte er die blendend, glitzernde Rüstung von Erstschlag. Er stand mit dem Schwert in der Hand und hocherhobenen Kopf da und rief nach seinem Streitroß. Es schien als würde er seine letzten Kampf bestreiten wollen, anstatt dem Siechtum hinzufallen.
"Schweigt!", rief er dem Berater zu als dieser aufbegehren wollte. "Es wird mein letzter Kampf sein, die Krankheit hat mich schon besiegt. Doch werde ich nicht kampflos sterben." Das Roß erschien. Er sattelte auf und trieb sein Pferd in Richtung Front. Der Berater erhob sich, schalt sich selbst, das er ihn nicht aufgehalten hat und rief den Befehlshaber der Garde zu sich. "Myria befiehlt euch an die Front! Sie ist schon unterwegs! Und schaut auf Erstschlag, er ist gerade zu ihr unterwegs." Kaum gesagt war der Mann auch schon verschwunden.
Er wollte ins Zelt gehen, einen tiefen Schluck aus einem der Weinschläuche nehmen, als ein Paladin vor das Zelt geritten kam. "Wo ist Erstschlag? Ich habe lebenswichtige Medizin für Ihn aus Stormwind. Sie könnte vielleicht seine Krankheit beenden." Dem Berater wurde übel. Er begann zu stottern. "Er,... er... er ritt gerade an die Front...."
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"Verfluchtes Mistding! Wir sind zu spät!" Diesmal jedoch hatte Shrek nicht die Maschine gemeint. Der kürzeste Weg war die nördliche Front gewesen, daher befanden Sie sich an einem Waldstück nahe jener Position die Blafu zugewiesen wurde. Der Zwerg der Sie gemeinsam mit dem Paladin aus der misslichen Lage befreit hatte nannte sich Nauglamir, der Paladin Markverde. Während dieser die Hauptfront informieren und gleichzeitig dem kranken Erstschlag helfen sollte, hatte Sie Nauglamir hierher begleitet.
"Verfluchtes Mistding", dachte der Gnom erneut bevor er den andern Befehle hinunter rief. "Gefechtsbereitschaft herstellen!" Er saß am oberen Turm, den Deckel offen, sodaß er mit Nauglamir sprechen konnte, der mit seinem Widder nebenher ritt. Ihnen zeigte sich ihnen ein Bild des Schreckens. Eine gigantische Spinne, sicherlich so groß wie ein Haus, stampfte durch die Panzer. Kein Feuerstoß, keine Gegenwehr.
Einige Besatzungsmitglieder schienen tot oder eingesponnen in einem Netz auf der Wiese zu liegen, andere versuchten sich vergeblich zu verteidigen. Der Eindruck entstand als würde sie mit ihnen spielen. "Feuert auf die Königin! Versucht ihren Hinterleib zu treffen oder eines der Beine! Macht rasch!" Daraufhin rannte der Zwerg auf die Wiese, riß sein leuchtendes Schwert vom Rücken und brüllte seinen Kampfschrei hinaus.
[to be continued?TM]
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